Frieden: Weltweit und hier bei uns – nur ein Traum?
Frieden: Weltweit und hier bei uns – nur ein Traum?
3 Vorträge, 3 Kino-Filme, 1 Gottesdienst und 1 Ausstellung!
Alles in Lüneburg!
Alles in Blick: Der Flyer ist angehängt!
Frieden: Weltweit und hier bei uns – nur ein Traum?
3 Vorträge, 3 Kino-Filme, 1 Gottesdienst und 1 Ausstellung!
Alles in Lüneburg!
Alles in Blick: Der Flyer ist angehängt!
Die Delegierten der ev.-luth. Landeskirche Hannovers werden am 24. November im Rahmen der Synode der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zwischen 17:15 – 18:00 einen Bericht zur Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation geben. Hier finden Sie die Zusammenfassung ihrer Eindrücke:
Synodenbericht IÖFK Tanja von Rüsten
Synodenbericht IÖFK Klaus Burckhardt
Synodenbericht IÖFK Michael Klatt
Synodenbericht IÖFK Henry Schwier
Abschlussstatement der Jamaica-Delegation Bericht vor der Landessynode
Weitere hilfreiche und informative Texte finden Sie hier:
Aktion Aufschrei Stoppt den Waffenhandel September 2011
Gerechter Krieg – gerechter Frieden – Vortrag Hannover 17 09 2011
Herzlich eingeladen sind alle Menschen, die rund um Nordhorn wohnen. Am Dienstag, 20.09. gibt es einen “Jamaika-Abend” im Kloster Frenswegen.
Di 20.09.2011 19.30 Uhr Auf dem Weg zu Gerechtem Frieden –
Teilnehmer der Internationalen
Ökumenischen Friedenskonvokation
in Kingston/Jamaika berichten
1000 Christinnen und Christen aus aller Welt sind im Mai
2011 der Einladung des Weltkirchenrates nach Kingston/
Jamaika zur Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation
gefolgt. Unter dem Leitgedanken „Gerechter
Friede“ haben sie sich über Friedensarbeit und Friedenstheologie
ausgetauscht, haben sich mit Bibelarbeit und
Gebet, mit Handlungs- und Hoffnungsperspektiven beschäftigt.
Anhand von Bildern, kurzen Filmen und Liedern
werden Klaus Burckhardt und Henry Schwier von ihren
Erfahrungen dort berichten.
Einerseits geht es um Interessantes, Amüsantes, Erstaunliches,
aber auch Berührendes, Erschütterndes und Begeisterndes.
Andererseits nehmen sie eine klare Auswertung
des Treffens vor: War dies das „Große Friedenskonzil“,
das Dietrich Bonhoeffer 1934 in Fanö erträumte? Haben
„die Völker der Welt den Ruf zum Frieden vernommen“
und werden sie „zähneknirschend die Waffen aus der
Hand legen“, wie er es sich wünschte? Oder war es eher
ein Großevent mit viel kirchlicher Prominenz und Sonntagsgerede,
wie es manche Kritiker voraussahen? Oder war
es doch ganz anders? Welche Herausforderungen ergeben
sich für Kirchen und Gemeinden in Deutschland aus
Kingston 2011 für die Zukunft? Was können wir lokal in
unseren eigenen Bezügen tun, um dem „Weg der Kirchen
zum Gerechten Frieden“ gerecht zu werden?
Um 18.00 Uhr findet ein Abendgebet zum Thema „Gerechter
Friede“ statt, anschließend gibt es die Möglichkeit
zum Abendessen (Kosten 5 Euro, um Anmeldung wird
gebeten). Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr.
Referenten: Pastor Klaus J. Burckhardt, Beauftragter
für Friedensarbeit der ev.-luth. Landeskirche Hannovers;
Diakon Henry Schwier (Lüneburg)
Moderation: Stephanie van de Loo, röm.-kath. Moderatorin
Infos unter: http://www.kloster-frenswegen.de/aktuell/
Jahresporgramm
Henry Schwier
Im Hintergrund läuft Bob Marley – die Reggea-Legende aus Jamaika.
So ist das Arbeiten am Schreibtisch einfach gut …
Zugegeben, es ist das Einstimmen auf tiefe Denkarbeit, dabei muss dann die Musik leider ausgeschaltet sein. … ichwäre ja viel zu abgelenkt …
Am 16.+17. September heißt es “Kirche des Friedens werden: gerecht, nachhaltig, gewaltfrei”
Eine Veranstaltung zum Mitdenken, Weiterdenken, Nachdenken.
Freitag Abend,19 Uhr: politisches Nachtgebet in der Marktkirche Hannover. Predigt: Bischöfin i.R. Bärbel Wartenberg-Potter
Sonnabend, 10 bis 16 Uhr: Ökumenisches Forum
Themen sind u.a.
- Vortrag von Renke Brahms, Friedensbeauftragter der EKD zum Thema “Gerechter Krieg – gerechter Friede”
- Kingston mit allen Sinnen
- Herausforderungen in der Friedensarbeit
Infos/Flyer: zwei Einträgee weiter unten!
Henry Schwier
Hallo!
Mit dieser Web-Seite, mit diesem Blog geht es weiter; das haben heute die Delegierten der Hannoverschen Landeskirche entschieden: Darum: Dranbleiben; es geht weiter!
Henry Schwier
Ohne Auswertung und Weiterarbeit geht gar nichts! Daher möchten wir Sie und euch herzlich einladen, mit uns (und hoffentlich vielen anderen!!!) am 16.-17. September ein Politisches Nachtgebet und Oekumenisches Forum zu besuchen. Es steht unter der Überschrift “Kirche des Friedens werden: gerecht, nachhaltig, gewaltfrei” – hier geht es zum Programm und zur Anmeldung!
Ökumenisches Forum 2011 – 16&17 Sept 2011 Hannover – Einladungsfaltblatt
Wir freuen uns auf spannede Impulse, authentische Berichte, anregende Diskussionen und gute impulse zur Weiterarbeit!” Mitdenken und -gestalten sind sehr willkommen.
Klaus J. Burckhardt
Eins hat die Teilnehmer/innen der IÖFK in Kingston immer wieder bewegt und begeistert - die facettenreichen und wunderbaren liturgischen Formen, die sowohl die Andachten als auch die Gottesdienste prägten. Ein internationales Team hatte sie in vielen Treffen weit vor der Konferenz vorbereitet. Dazu gehören auch die guten Materialien “Imagine Peace”, “Telling Peace” mit einer ganzen Reihe von Liedern und Geschichten zur Dekade, die weiterin unter www.gewaltueberwinden.org zum downloaden zur Verfügung stehen. Mit dem Gottesdienstbuch der IÖFK “Singing Peace” kommen noch viele weitere gut nutzbare Lieder dazu. Die Morgen- und Abendandachten sind ebenfalls ein reicher Schatz, den wir für uns weiter nutzen können und auch sollten. Ansprechpartner dazu ist unser Delegationsmitglied Fritz Baltruweit als Mitglied des internationalen geistlichen Vorbereitungsteams, der viele Lieder und liturgische Stücke zur Gottesdienstgestaltung in Kingston und zur Gottesdiensthilfe für den Friedenssonntag in Deutschland beigetragen hat.
Klaus J. Burckhardt
„Die Friedenskonvokation ist hiermit beendet“ hieß es plötzlich. 7 Tage, 1000 Christen. Eine Menge Programm, Gedanken, Kritik, Erfreuliches… Und ganz zum Schloss gabs noch eine gute Botschaft auf den Weg: hier als Kurzform IÖFK Schlussbotschaft herunterzuladen!
Fritz Baltruweit, Lena Borgers, Klaus Burckhardt, Michael Klatt, Tanja von Rüsten und Henry Schwier verabschieden sich hiermit aus Jamaika und versprechen:
Es wird weiter gehen. Mit dem Thema in unserer Landeskirche, mit dem Aufruf, mit Ergebnissen und Wünschen für Projekte. Auch dieser Blog läuft weiter, also seien Sie weiterhin neugierig, was wir Ihnen zu erzählen haben. Peace.
Tanja von Rüsten
Die Dekade zur Überwindung von Gewalt ist nicht zu verstehen ohne den positiven Impuls der Kampagne “Peace to the City” (1997 -2005). 7 Städte – Belfast, Boston, Colombo, Durban, Kingston, Rio de Janeiro, Suva – hatten sich ursprünglich zusammen getan, um durch ihre konkrete Friedensarbeit Leuchtzeichen des Friedens aufzustellen. Weitere Städte wurden so ermutigt, ihrem Beispiel zu folgen – schließlich gehörten insgesamt 15 Städte weitweit zum Netzwerk, darunter auch Tuzla, Sierra Leone und Braunschweig.
Zu den wichtigen Lernschritten des gemeinsamen Weges gehörten Netzwerk-Konferenzen in Hannover und Boston, die viele konkrete Veränderungen und Konkretionen in den jeweiligen Gewaltpräventionsprogrammen nach sich zogen. Die deutschen Partner führten 2 große Projekte (“Peace Trains”) mit insgesamt 40 Jugendlichen in Südafrika und Deutschland durch und schlossen ein Bündnis zur gemeinsamen Weiterarbeit am Gewaltpräventionsprojekt “Schritte gegen Tritte”, das bis heute aktiv ist.
Zur 9. Vollversammlung des ÖRK in Porto Alegre jedoch hatten sich Aktive aus den Städten zum letzten Mal getroffen, da das Netzwerk “Peace to the City” leider aus fehlender Weiterfinanzierung nicht aufrechterhalten werden konnte. So war es dann eine schöne Überraschung, in Kingston einige der Aktivistinnen wieder zu sehen, darunter Florella Hazeley aus Sierra Leone, Cvijeta Novakovic aus Tuzla sowie Salpy Eskidjian, die Moderatorin des Netzwerks aus Zypern, die am letzten Tag der IÖFK auf ihrem Weg nach El Salvador in Kingston Station machte. Eine gute Zusammenfassung der Arbeit von “Peace to the City” findet sich im Bericht zur Dekade S. 12.
Ich persönlich finde es sehr schade, dass ein hocheffizientes Netzwerk durch Sparmassnahmen aufgegeben wurde, aus dem sich heraus auch andere Projekte wie zum Beispiel das Ökumenische Begleitprogramm in Israel/Palästina (EAPPI) und die Kampagne zum Verbot von illegalen Kleinwaffen (small arms campaign) entwickelt haben.
Klaus J. Burckhardt